ESTAB Neuartige Spurenstoffe

Projekttitel

Neuartige Spurenstoffe: in Richtung einer absoluten Barriere

Projektnehmer

EUREKA-Konsortium:

Kompetenzentrum Wasser Berlin gGmbH

KWR Watercycle Research Institute B.V.

Delft University of Technology, Faculty of Civil Engineering and Geosciences

Pentair Water Process Technology B.V.

Oasen N.V.

Vitens N.V.

Rossmark Waterbehandeling B.V.

Epas N.V.

Vlaamse Maatschappij voor Watervoorziening

 

Projektvolumen

15.000 € (Projektbaustein KWB)

Projektbeginn

01.12.2012

Laufzeit

13 Monate

Kurzbeschreibung

Gemeinsam mit den BWB wurde das Kompetenzzentrum Wasser Berlin aufgefordert, einem Niederländisch / Belgischen Konsortium für die Beantragung eines EUREKA Projektes zu weitergehender Trinkwasseraufbereitung für die Entfernung von organischen Spurenstoffen nach der Untergrundpassage beizutreten. Das Gesamtziel des Projektes ist es, eine Barriere für neuartige Spurenstoffe bei der Trinkwasseraufbereitung zu entwickeln unter Einbeziehung von Membranfiltration (Nanofiltration, Umkehrosmose) und Adsorptionstechniken (Aktivkohle) im Anschluss an die Untergrundpassage.

Seit der Validierung des Pre-Proposals in 2011 hat sich leider keine Gelegenheit ergeben, ein angekoppeltes BMBF Projekt zu entwickeln, so dass das KWB sich gemeinsam mit den BWB nur mit einer kleinen Pilotstudie an dem EUREKA Projekt beteiligen wird.

Im Rahmen dieses Beitrages wird das KWB als organisatorische und technische Unterstützung agieren, um eine NF Pilotanlage an einem BWB Trinkwasserbrunnen zu installieren sowie um die Kommunikation zu BWB und Veolia herzustellen. Das Ziel des Teilprojektes ist es, das Potential der Nanofiltration als alternative Technologie für die Spurenstoffentfernung abzuschätzen, ebenso wie die positiven Nebeneffekte wie Enthärtung und Sulfatentfernung. Gleichzeitig muss der Aspekt eines erhöhten Faulungspotentials vor dem Hintergrund des in Berlin generell hohen DOC Gehaltes sowie der Einfluss anoxischer Bedingungen betrachtet werden. Weiterhin sollen NASRI Daten zur Spurenstoffentfernung genutzt werden, um ein “quantitative structure-activity relationship” (QSAR) Modell zu entwickeln, das potentiell die Persistenz von Spurenstoffen bei der Uferfiltration vorhersagen könnte. Hierzu wird KWB mit Datenrecherche und Expertenwissen bei der Auswertung und Interpretation beitragen.

Kontakt

Dr. Gesche Grützmacher

gesche.gruetzmacher(at)kompetenz-wasser.de

Finanzierung: