TECHNEAU Technology Enabled Universal Access to Safe Water



Projekttitel

Technology Enabled Universal Access to Safe Water

Projektnehmer

Kiwa Water Research (Projektkoordination), SINTEF, Riga Technical University, EAWAG, NTNU Norwegian University of Science and Technology, TZW Water Technology Center, LNEC National Civil Engineering Laboratory, IHE Institute for Water Education Delft, WRc, University of Surrey, EUCETSA, BioDetection Systems b.v., RWTH Aachen, Chalmers University of Technology, Alpha, s::can Messtechnik, vermicon AG, Anjou Recherche Veolia, Mekorot, Kompetenzzentrum Wasser Berin, Water Research Commission South Africa, bbe Moldaenke, IGB Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei, TU Delft, Aqualyng, Swartz Water Utilisation Engineers, Freie Universität Berlin, Indian Institute of Technology Delhi, National institute of Public Health, Opalium

Projektvolumen

19 Mio € (davon 13,2 Mio € EU-Förderung)

Projektbeginn

01.01.2006

Laufzeit

60 Monate

Kurzbeschreibung

Der Bereich der Wasserversorgung steht weltweit vor enormen Herausforderungen: Veraltete Infrastrukturen machen die Wasserversorgung anfällig für Schadstoffe und Krankheitserreger. Weltweit gesehen sinkt die Verfügbarkeit von hochwertigen, leicht aufzubereitenden Wasserressourcen. Ursache hierfür sind Faktoren wie globale Erwärmung, Urbanisierung sowie Verschmutzungen durch Landwirtschaft und Industrie. Aufsichtsbehörden und Verbraucher werden vor diesem Hintergund immer sensibler und drängen nach Lösungen. 

Das Projekt TECHNEAU beschäftigt sich ganz gezielt mit diesen Herausforderungen und untersucht Anwendungsmöglichkeiten neuer anpassungsfähiger Systeme für die Wasserversorgung. Künftige Optionen einer leistungsfähigen Wasserversorgung sollen flexible, dezentrale, aus vielfältigen Quellen gespeiste Versorgunssysteme sein, die auf unkonventionelle Ressourcen wie Brackwasser, behandeltes Abwasser und städtisches Grundwasser zurückgreifen. Zu den in Zukunft einzusetzenden Aufbereitungstechnologien für Trinkwasser zählen beispielsweise Mehrfachbarrierensysteme, die auf Membran- und Oxidationsverfahren basieren und ein breites Spektrum an chemischen und mirkrobiologischen Schadstoffen zurückhalten können. Darüber hinaus sollen Online-Monitoring-Technologien zuverlässig und noch umfassender als bisher Daten zur Wasserqualität liefern einschließlich von Parametern zur Erkennung mutwilliger Verschmutzungen. 

Weiterhin werden laufende Aktivitäten zur Modellierung in das Projekt integriert und weiterentwickelt insbesonder zur Kontrolle und Optimierung von Versorgungssystemen. Ein Rahmenwerk zu Risikoabschätzung und Risikomanagement soll die Umsetzung der Projektergebnisse in die Betriebspraxis von Wasserunternehmen unterstützen.

Das Projekt wird die Nutzer in die Lage versetzen, sachkundige, auf ihre Verhältnisse und regionalen Voraussetzungen zugeschnittene Entscheidungen zu treffen hinsichtlich kostengünstiger und nachhaltiger source-to-tap Lösungen zur Bereitstellung von sicherem, hochwertigem  Trinkwasser. Diese im Projekt TECHNEAU formulierten Herausforderungen werden bearbeitet durch ein über ganz Europa und mehrere Entwicklungsländer verteiltes Team von Forschern, Entwicklern und Anwendern.  

 

Weitere Informationen unter: http://www.techneau.org

 

Kontakt

Dr. Yann Moreau-Le Golvan

yann.moreau(at)kompetenz-wasser.de

 

 

 

Unterstützt von der Europäischen Kommission, unter finanzieller Beteiligung aller Partner.

Der Beitrag von KWB wird unterstützt von Veolia Water.

Finanzierung: