Zusammenfassung

Over the past two and a half years, the WaterMan project has concentrated on advancing water reuse and enhancing capacity across the Baltic Sea region. Although the reuse of treated municipal wastewater and surface runoff is well established in many parts of Europe and globally, it remains relatively uncommon in the Baltic Sea region. Nevertheless, increasing climate-related pressures and growing water scarcity are intensifying the demand for sustainable water management strategies.

Within the framework of the WaterMan project, five pilot measures, designed to continue beyond the project's duration, have been implemented across the region, accompanied by four feasibility studies. Each participating region has developed a context-specific strategy to promote water reuse, taking into account national regulatory frameworks, water demand, and stakeholder priorities.

This presentation will summarize the key outcomes of the project, with particular emphasis on the Berlin feasibility study, which investigates the potential for reusing treated municipal wastewater for urban and agricultural irrigation and industrial applications. We will discuss lessons learned, forthcoming actions, and the project’s central deliverable: the Water Recycling Toolbox, a practical resource intended to support municipalities, utilities, and other stakeholders in the implementation of water reuse solutions.

Zusammenfassung

Die Simulationsergebnisse mit SIMBA# zeigten, dass mit den neu entwickelten ammoniumbasierten Regelungen und dem Air-Cycling-Konzept für MBR die Belüftung bzw. den Energieverbrauch deutlich reduziert werden konnte.An der Pilotanlage wurde demonstriert, dass mit den optimierten MSR-Konzepten stabile Ablaufwerte von CSB und Stickstoff erzielt werden können, welche mit großen Energieeinsparungen verbunden sind. Getestet wurden die ammoniumbasierten Regelungen und das Air-Cycling. Aber auch angepasste alternative MSR-Konzepte zur Optimierung der Schlammrezirkulation auf Basis der Nitratkonzentration im Ablauf und der Redoxpotential-basierten Regelung für die Belüftung der Nitrifikation wurden optimiert und getestet. Auch hier konnten sehr gute Ablaufergebnisse erzielt werden in Verbindung mit Energieeinsparungen. Allerdings wurde auch festgestellt, dass die verwendete ionenselektive Elektrode für die kontinuierliche Messung von Ammonium im Ablauf im niedrigen Messbereich (1-2 mg/L NH4-N) keine zuverlässigen Daten für eine Steuerung liefern kann.Im Rahmen des Projektes wurde auch ein neues Vorhersagemodell für Membranfouling entwickelt, um das Fouling 7 bis 14 Tage im Voraus zuverlässig vorherzusagen. Das Modell wurde dabei sowohl mit den historischen Betriebsdaten validiert und auch in der Praxis an der Pilotanlage getestet und bestätigt. Zusätzlich wurde ein Entscheidungsunterstützungs-system erarbeitet, welche die Fehlersuche und Wartung deutlich erleichtert.

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