Zusammenfassung

Die Umfrage des DVGW wurde Anfang 2009 in Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum Wasser Berlin gGmbH (KWB) durchgeführt. Der Fragebogen mit insgesamt 16 Fragen (-> Anhang A) zielt darauf ab, einen bundesweiten Überblick zum Brunnenbetrieb und unterschiedlichen Instandhaltungsmaßnahmen derjenigen Wasserversorger zu erhalten, die eigene Brunnen betreiben. Die vorliegende Auswertung wurde am Kompetenzzentrum Wasser Berlin durchgeführt. Nicht enthalten sind die vier ersten Fragen mit den allgemeinen Angaben des beantwortenden Unternehmens und einer Frage zum Thema Energieeffizienz (Seite 1 des Umfragebogens). Diese wurden durch den DVGW selbst ausgewertet (vgl. Plath and Wichmann 2009). Der brunnenbezogene Teil (Seiten 2 und 3) enthielt die vier Themenkomplexe: (1) Stammdaten (Fragen 5 bis 7) Es wurden die absolute Anzahl der in Betrieb befindlichen Brunnen und ihr durchschnittliches Alter erfragt. Diese Fragen dienen der Klassifizierung und Auswertung. Den Brunnenneubau betreffend, wurde eine Angabe zur Budgetplanung erbeten, um die folgenden Fragen zu Brunnenzustand, Alterung und Regenerierung in Bezug zum Neubau setzen zu können. (2) Brunnenbetrieb, Brunnenzustand und Alterung (Fragen 8 bis 11). Zum Brunnenbetrieb wurden die Art der Brunnensteuerung und die während des Betriebes erfassten Daten und Intervalle zur Betriebsüberwachung abgefragt, ebenso die Methoden und Intervalle zur Brunnenzustandsermittlung. (3) Brunnenregenerierung (Fragen 12 bis 14) Die Fragen zur Notwendigkeit, Veranlassung und Erfolgsbemessung von Regenerierungen dienen der Charakterisierung der Instandhaltungsstrategie. (4) Betriebsstrategie (Fragen 15 und 16) Abschließend wurde nach der Betriebsstrategie und einer möglichen Einflussnahme auf die Brunnenalterung durch Änderungen im Betrieb gefragt. Ziel der Auswertung ist es, den Stand der Praxis der Betriebsführung von Brunnen zu erarbeiten. Durch die gekoppelte Auswertung aller vier Themenkomplexe kann weiterhin geprüft werden, inwiefern die festgestellten Betriebs- und Instandhaltungsstrategien von der Größe des Betreibers oder der Altersstruktur der Brunnen abhängen. Durch den Vergleich der erarbeiteten Ergebnisse mit den in DVGW-Arbeitsblatt W125 (DVGW 2004) festgehaltenen Empfehlungen Forschungskann Raum für Verbesserungen, wie z.B. oder Weiterbildungsbedarf identifiziert werden. Gleichzeitig bietet die bundesweite Ermittlung Gelegenheit zur Einordnung des eigenen Standes der Praxis für die einzelnen Betreiber.

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