Zusammenfassung

Over the past two and a half years, the WaterMan project has concentrated on advancing water reuse and enhancing capacity across the Baltic Sea region. Although the reuse of treated municipal wastewater and surface runoff is well established in many parts of Europe and globally, it remains relatively uncommon in the Baltic Sea region. Nevertheless, increasing climate-related pressures and growing water scarcity are intensifying the demand for sustainable water management strategies.

Within the framework of the WaterMan project, five pilot measures, designed to continue beyond the project's duration, have been implemented across the region, accompanied by four feasibility studies. Each participating region has developed a context-specific strategy to promote water reuse, taking into account national regulatory frameworks, water demand, and stakeholder priorities.

This presentation will summarize the key outcomes of the project, with particular emphasis on the Berlin feasibility study, which investigates the potential for reusing treated municipal wastewater for urban and agricultural irrigation and industrial applications. We will discuss lessons learned, forthcoming actions, and the project’s central deliverable: the Water Recycling Toolbox, a practical resource intended to support municipalities, utilities, and other stakeholders in the implementation of water reuse solutions.

Zusammenfassung

Das Kanalnetz in Deutschland weist einen hohen Sanierungsbedarf auf. Damit rückt die Reduktion von Treibhausgasemissionen auch in der Sanierungsplanung zunehmend in den Fokus. Ziel dieser Arbeit ist die Entwicklung einer ökobilanzbasierten Methodik zur abschätzenden Bewertung des Treibhauspotenzials von Kanalsanierungsverfahren. Dafür integriert sie verfahrensspezifische CO2e-Faktoren als skalierbare Kennwerte für strategische Planungsprozesse. Die Methodik wurde iterativ entwickelt, auf Grundlage von Erkenntnissen aus der Literatur zur sektorübergreifenden Entwicklung von Emissionsfaktoren und der Bilanzierung realer Sanierungsmaßnahmen. Sie sieht die Bilanzierung repräsentativer Sanierungsmaßnahmen gemäß DIN EN ISO 14040/44 vor, wobei Leistungsverzeichnisse als Primärdaten in eine modular strukturierte Sachbilanz überführt werden. Die modulspezifischen Emissionen (in kg CO2e/m sanierter Kanal) werden abhängig von ihrem Beitrag zum Gesamttreibhauspotenzial und dessen Korrelation mit der Nennweite differenziert in CO2e-Faktoren überführt: (A) rein nennweitenabhängig, (B) mit zusätzlichen Parametern oder (C) als pauschale Durchschnittswerte. Die resultierenden Faktoren können aggregiert und über die Sanierungslänge skaliert werden. Die Anwendbarkeit der Methodik wurde anhand von sieben Sanierungsmaßnahmen der Berliner Wasserbetriebe demonstriert: fünf Maßnahmen zur Erneuerung in offener Bauweise sowie je eine zur geschlossenen Bauweise mit Pipe Eating und zur Renovierung mittels Schlauchlining. Die Bilanzierung erfolgte mithilfe eines erweiterten Tools zur Modellierung von Scope-3-Emissionen im Kanalbau. Für die offene Bauweise konnten Skalierungszusammenhänge zur Ableitung von CO2e-Faktoren analysiert werden: Für die Haupttreiber Rohre, Verbau und Boden zeigte sich eine gute Skalierbarkeit über die Nennweite, während bei Straßenarbeiten zusätzliche Parameter des Straßenaufbaus berücksichtigt werden mussten. Die Emissionen der Schachtsanierung erwiesen sich als nicht-skalierbare Einzelgröße und wurden, genauso wie die emissionsärmeren Nebenmodule, als pauschaler Durchschnittswert erfasst. Beim Schlauchlining ermöglichte die Nutzung einer Umweltproduktdeklaration eine kontinuierliche Skalierung der Emissionen in Abhängigkeit vom Materialbedarf bzw. der Nennweite. Die entwickelte Methodik bietet einen praxistauglichen Ansatz zur Abschätzung von Klimawirkungen verschiedener Sanierungsstrategien. Durch Erweiterung der Datengrundlage kann sie perspektivisch belastbare CO2e-Faktoren hervorbringen. Damit leistet die Arbeit einen Beitrag zur Integration ökologischer Kriterien in die strategische Sanierungsplanung.

Zusammenfassung

The deliverable D3.2 “Scalability and edge computing optimization” presents the updates of the heterogeneous IoT data sources encountered in the three pilots of the AD4GD project. The first pilot concerns the water quantity and quality in the lakes located in Berlin, Germany. The second pilot studies the biodiversity in the region of Catalonia. Finally, the third pilot is dedicated to the air quality. All the pilots are using IoT data and different components and building blocks were developed during the AD4GD project. The updates of these components are described in this deliverable. Furthermore, the SIMPL middleware initiative is also discussed in the deliverable D3.2. The edge computing is an important part of the Internet of Things in the context of the AD4GD project: this topic is presented in a dedicated chapter where different Key Performance Indicators (KPIs) related to edge computing are specified. Finally, some actions to improve these KPIs are proposed, followed by several recommendations.

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